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Waldjugendspiele 2010 Schülerbericht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: DjW   
Montag, den 06. Dezember 2010 um 00:00 Uhr

 

Ein Bericht von den Schülerreporterinnen Marie Soth und Laura Gürntke

Am Dienstag, den 21. und Mittwoch, den 22. September 2010 fanden im Schulwald Ritterholz und in Gellinghausen die Waldjugendspiele 2010 statt.
Die Waldjugendspiele sind im Kreis Paderborn ein Gemeinschaftsprojekt der Schulverwaltung und des Regionalforstamtes und werden in jedem Jahr in der letzten vollen Septemberwoche für alle 4.Klässler im Kreis durchgeführt. Die Koordination und die Durchführung liegen bei der Forstverwaltung in Zusammenarbeit mit den Schulkoordinatoren. Hauptansprechpartner für die
Waldjugendspiele in der Gemeinde Borchen waren Herr Breder vom Regionalforstamt und Frau Koch von der Grundschule Etteln.
Die Helfer trafen sich gegen halb acht an der Altenau-Schule und fuhren von dort mit dem Busunternehmen Suerland nach Gellinghausen. Dort wartete der Förster Herr Breder auf das Helferteam der Altenauschule. Nach einer kurzen Einweisung verteilten sich die Helfer auf ihre Posten im ganzen Wald. Auch für die Sicherheit war bestens gesorgt. Herr Bunte, der beliebte
Borchener Polizist, sorgte dafür, das die Grundschüler sicher über die Hauptstraße kamen. Zudem hatte Herr Breder auch die Feuerwehr informiert, falls etwas passieren würde.

Teilnehmerzahlen
Dörenhagen: 22
Alfen: 24
Kirchborchen: 43
Etteln: 20
Gesamt: 109

 

Station 1 Apfelsaftpresse

Helfer: Stefan Nagel, Pascal Wischer, Daniel Leiffels, Christan Erhardt (Regionalforstamt)

Als erstes wurden die Äpfel und Birnen, in einen Apfelzerkleinerer geschüttet und kleingehackt. Daraufhin kamen zerkleinerten Früchte in die Saftpresse. Heraus kam dann der Saft. Die Kinder durften es selbst ausprobieren und den frisch gepressten Saft auch selbst kosten.

Die Schüler der Altenauschule erhielten zudem fachmännische Unterstützung durch Christian Erhardt. Herr Erhardt befindet sich im 2. Ausbildungsjahr zum Forstwirt, hatte zuvor auch die Altenauschule besucht und über die Wald AG Abenteuer Natur großes Interesse für seinen jetzigen Beruf entwickelt.

 

Station 2 und Station 3 Puls messen

Helfer: Schulsanitäter Joshua Wölting und Schulsanitäter Johannes Jakobs

Als erstes wurde der Ruhepuls gemessen, dafür war Joshua zuständig. Dann mussten die Kinder eine Treppe und ein ganzes Stück steilen Waldweg hinter sich lassen.

Oben angekommen wurde dann bei Johannes der Aktivpuls gemessen.

 

Station 4 Totholzbuche

Helferin: Benita Brüning

Im Wald gibt es viele abgestorbene Bäume. Doch diesen einen Baum, hat der Förster nicht gefällt, weil er einen guten Unterschlupf für viele Tiere bietet. Eine Schülerin der 8e Klasse teilte dies den Grundschülern mit, in dem sie eine kurze Geschichte erzählte. Danach mussten die Kinder Bilder von Tieren finden und sie benennen. Anschließend durften sie die Bilderkarten für die nächste Gruppe wieder verstecken.

 

 

Station 5 Tastbox

Helferinnen: Laura Wegener und Anna Appel

Auf einem Baumstumpf stand eine Holzbox, mit vier Fächern, in denen verschiedene Waldmaterialien waren. Diese mussten die Kinder ertasten und aufschreiben. Es gab unter anderem Moos und Baumrinde zu erfühlen.

 

 

Station 6 Eichenbalken

Helferinnen: Jana Langer und Vanessa Dernbach

Die Kinder mussten sich auf einen Holzbalken stellen und sich immer wieder neu, nach Größe, Alter und dem Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen ordnen. Da der Balken nicht all zu groß war, hatten sie es ziemlich schwer, dabei nicht herunter zufallen. Dabei kamen die Schüler auf die lustigsten und merkwürdigsten Ideen.

 

 

Station 7 Pflanzenvielfalt am Waldrand

Helfer: Till Seifert und Fabian Kaube

Einige Büsche wurden mit Kärtchen markiert. Dann mussten die Kinder an Hand der Bestimmungskarten, die sie zuvor erhalten hatten, die Sträucher erkennen. Sie nahmen ein Blatt und verglichen es mit der Beispielkarte.

 

 

Station 8 Waldskilauf

Helfer: Vanessa Hooge und Simon Herfurth

Fünf Viertklässler sollten sich auf zwei lange Skiholzbretter stellen und versuchen in einer Minute möglichst schnell voran zukommen. Dabei mussten sie sich gut absprechen, damit alle im Gleichschritt gingen. Den meisten gelang es erst am Schluss schnell voran zu kommen.

 

 

Station 9 Waldarbeit früher

Helfer: Jan-Philipp Bohnensteffen, Tobias Polti, Schulsanitäterin Jana Kostowsky

Auf einen Sägebock wurde ein ca. 1 m Baumstamm gelegt. Die Kinder sollten auf beiden Seiten 20cm schätzen. Dies wurde nachgemessen. Zur Sicherheit trugen alle Handschuhe. Dann durften je zwei Kinder das Stück des Stamms mit einer Bügelsäge absägen. Danach waren die anderen beiden dran. Später wurde der Mittelwert errechnet und auf der Laufkarte eingetragen.

 

 

Station 10 Schichtholz stapeln

Helfer: Johannes Krois und Florian Möllenhoff

Die Schüler mussten dünnere Meterhölzer von einer Seite auf die andere schaffen und ordentlich aufstapeln. Dabei wurde die benötigte Zeit gemessen. Ein Schüler wurde leicht von einem Stamm im Gesicht berührt, er hatte Nasenbluten. Konnte aber direkt vor Ort von den Helfern versorgt werden.

 

 

Station 11 Zapfenweitwurf

Helfer: Lukas Schön, Franz Althoff

Jeder Schüler hatte zwei Versuche, einen Baum aus 2 Metern Entfernung zu treffen.

 

 

 

Ziel Vogelnest

Maximilian Röver und Marco Gloth haben die einzelnen Gruppen am Vogelnest in Empfang genommen. Hier bestand noch die Aufgabe, Nägel mit möglichst wenig Schlägen in einen Holzklotz zu schlagen.

 

Meinungen der Helfer und Teilnehmer

Den Helfer hat es gut gefallen, mit den Kindern zu arbeiten. Es wurde nie langweilig und es hat Spaß gemacht, ihnen etwas zu erklären. Ein Helfer drückte sich so aus, dass die Viertklässler sehr pflegeleicht gewesen wären. Zwar waren sie an manchen Stationen nicht voll bei der Sache, aber den Grundschülern hat es trotzdem gut gefallen. Sie haben alle Stationen mitgemacht und das getan, was man ihnen sagte. Die Interessen der Teilnehmer waren sehr unterschiedlich, aber trotzdem war für jeden etwas dabei.  Wenn sie könnten, würden sie gerne noch einmal wiederkommen.

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 10. Juni 2011 um 10:40 Uhr